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Letzte Aktualisierung am:
19.07.2015 17:32
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Schulprogramm
Die
Wilhelm-Raabe-Schule verfolgt das Ziel einer ganzheitlichen
Persönlichkeitsbildung. Dazu gehören:
Schulische Bildung
Der Unterricht orientiert sich
an den vorgegebenen Kompetenzen und Kompetenzbereichen. Die jeweiligen
Fachkonferenzen präzisieren die curricularen Vorgaben und legen schulinterne
Bildungsstandards fest. Sie stellen sicher, dass bzw. in welchem Maße die
Zielvorgaben eingehalten werden, indem gemeinsame Lernkontrollen festgelegt und
ausgewertet werden. Gemeinsame Aufgabe aller Fachkonferenzen ist es, mit den
jeweiligen fachspezifischen Inhalten, Verfahren und Methoden die Schülerinnen
und Schüler an selbstständiges, gemeinsames Lernen heranzuführen.
Wahlpflichtkurse und
Arbeitsgemeinschaften ergänzen das unterrichtliche Angebot. Dem Profil der
Wilhelm-Raabe-Schule entsprechend stellen dabei die Themen „Musik und Theater“
einen besonderen Schwerpunkt dar. Kurse, die an die Fächer Deutsch, Englisch und
Mathematik angelehnt sind, vertiefen und wiederholen fachspezifische
Sachverhalte und unterstützen damit den Einstieg unserer Absolventen in die
diversen Zweige des Bildungssystems der Sekundarstufe II.
Es besteht Einigkeit darüber,
dass gerade in dieser Zeit ein erheblicher Bedarf nach einer besseren
Vorbereitung auf eine Berufsausbildung im Bereich der Technik besteht. Die
Wilhelm-Raabe-Schule arbeitet deshalb seit längerem in Kooperation mit
Fachleuten aus einigen technischen Betrieben der Region an der Konzeption eines
sehr praxisorientierten Kursprogramms „Technik“.
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Stärkung der
Persönlichkeit
Eine Persönlichkeit, die
bewusst mit ihren Stärken und Schwächen umgeht und die ihr Handeln an
reflektierten Wertvorstellungen ausrichtet, ist sowohl das Ziel jeglicher Form
von Bildung als auch Voraussetzung sinnvollen, erfolgsorientierten Lernens. Die
Wilhelm-Raabe-Schule ist sich der engen Verflechtung von Persönlichkeitsbildung
und schulischem lernen bewusst und bestrebt, auch auf Handlungsfeldern außerhalb
der traditionellen, in Stundentafeln festgeschriebenen Fachbereiche
persönlichkeitsbildend zu wirken.
Die Wilhelm-Raabe-Schule
blickt auf eine sehr erfolgreiche Tradition als „Musikschule“ zurück. Dieser
Ansatz, der sich in der Realität so darstellt, dass pro Jahrgang eine besondere
Musikklasse gebildet wird, in der den Schülerinnen und Schülern zum einen
durchgängig Musikunterricht erteilt wird, die andererseits aber auch in ein
schlüssiges Konzept von Chor- und Orchesterarbeit eingebettet ist, hat über
Jahrzehnte hinweg das Bild der Wilhelm-Raabe-Schule geprägt. Seinerzeit
entsprang es dem emotionalen Empfinden der Gründer dieses Ansatzes, dass die
Beschäftigung mit der Musik insgesamt lernfördernd und persönlichkeitsbildend
wirkt. Heute sind diese Vermutungen längst durch eine umfangreiche
wissenschaftliche Forschung belegt, und zwar in einem Ausmaß, das weit über die
Mutmaßungen von damals hinausgeht.
Für die Wilhelm-Raabe-Schule
bedeutet dies, den Ansatz einer Schule mit verstärktem Musikunterricht
beizubehalten und zu entwickeln. Ziel ist dabei, der Musik, dem Theater, der
Literatur und der Kunst in Unterricht, Wahlkursen und Arbeitsgemeinschaften
einen festen Standort zu bieten. Nicht nur die Beschäftigung mit der Kultur,
sondern die Gestaltung von Kultur in ihren vielfältigen Formen – Konzerte,
Aufführungen, Ausstellungen – ist dabei Ziel des gemeinsamen Handelns von
Lehrkörper, Eltern- und Schülerschaft.
Die Wilhelm-Raabe-Schule
bekennt sich in gleichem Maße zu der Bedeutung des Sportes zur Herausbildung
positiver Persönlichkeitsmomente bei Jugendlichen. Über den Aspekt der
Gesundheit hinausgehend bietet sportliches Handeln einen hervorragenden Raum zur
Ausgestaltung unverzichtbarer Lebenserfahrungen: Sozialer Umgang in der Gruppe,
der Prozess von Leistung und Erfolg und die Verarbeitung von Misserfolg werden
nirgendwo deutlicher als im Sport mit seiner Abfolge von Training und Wettkampf.
Die Wilhelm-Raabe-Schule verfügt über ein unzureichendes Angebot an
Sportstätten. Sie geht mit diesem Mangel kreativ um und ist bestrebt, dennoch
ein vielfältiges System von Sportbetrieb und Wettkampf anzubieten. Dies ist ohne
Kooperationspartner nicht möglich.
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Einbeziehung der
Lebenswirklichkeit
Im Leitbild der
Wilhelm-Raabe-Schule beanspruchen wir, unseren Schülerinnen und Schülern
Orientierung in unserer Welt zu vermitteln und sie zur Teilhabe an unserer
Gesellschaft zu befähigen. Dies setzt voraus, dass Schule die Realität dieser
Welt und dieser Gesellschaft konkret und praktisch handelnd in den Unterricht
integriert und in dem dieser nicht nur ein künstlicher Schonraum ist, in dem die
meisten Lernsituationen ihren fiktiven „als-ob“ –Charakter nicht verleugnen
können.
Deshalb hat sich auch unsere
Schule aufgemacht und nach Partnern gesucht, die unseren Schülerinnen und
Schülern beim Übergang vom schulischen Schonraum zur harten Realität zur Seite
stehen können oder aber eine Realität bieten, die bereits jetzt von Jugendlichen
zu bewältigen ist und zu tiefer gehenden Einsichten und anwendbareren
Fertigkeiten führt, als es bloß theoretische Schul-Arbeit vermöchte. Dass dabei
letztlich auch wieder die „Stärkung der Schülerpersönlichkeit“ angestrebt wird,
macht klar, wie die unterschiedlichen Säulen des Schulprogramms lediglich
verschiedene Facetten unseres Leitbilds wiedergeben.
Zuallererst sind die
Kooperationen mit den verschiedensten Firmen und öffentlichen Einrichtungen der
Stadt und der Region zu nennen. Durch Informationsveranstaltungen und Fachleute,
die personell und sächlich unseren Unterricht unterstützen, durch
Bewerbertraining, durch Gelegenheiten zur Betriebserkundung und vor allem durch
Praktikumsplätze eröffnen sie für Schülerinnen und Schüler Wege in das
Berufsleben und erleichtern die notwendige Berufsorientierung.
Ein besonders prägnantes Beispiel für diese Art der Zusammenarbeit ist das
Projekt „Technik“, in dem – angeschoben und getragen von Betrieben der
Region – Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, Technikunterricht im
Wahlpflichtbereich sowohl in der Schule als auch vor Ort in Werkstätten und
Produktionsräumen zu erhalten und dabei wesentlich tiefere Einblicke und
Lernerfahrungen zu bekommen, als es jeder noch so gute Unterricht in Schule
allein vermitteln könnte.
Andere Kooperationen haben
weniger den Einstieg in das konkrete Berufsleben als vielmehr die Förderung von
Fertigkeiten und Fähigkeiten im Auge, die oftmals im Schulalltag zu kurz kommen.
Dazu gehören z.B. der Bereich „Sport“ – hier gibt es Kooperationen mit
Sportvereinen und Fitness-Studios – , der musische Bereich – hier arbeitet die
Wilhelm–Raabe–Schule mit der Musikschule, dem Theater und dem Museum zusammen –
und der soziale Bereich, in dem unter der Obhut der örtlichen „Paritäten“
Schülerinnen und Schüler seit Jahren aktiv in der Seniorenbetreuung mitarbeiten
und dabei wichtige soziale Arbeit nach außen leisten und zugleich wichtige
soziale Erfahrungen für dich selbst machen.
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