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Shakespeare trifft
Wilhelm Raabe
Romeo und Julia auf der
Bühne der Wilhelm-Raabe-Schule unter der Leitung von Sascha Wiechmann
Es ist gewiss
kein Zufall, dass Shakespeare seit Jahrzehnten völlig unangefochten auf Platz
Eins in den Charts des internationalen Schultheaters steht. Schauspiel im besten
Sinne des Wortes: Spiel mit Typen, Spiel mit Farben und Bewegung, vor allem aber
Spiel mit Worten prägen Shakespears’ Schaffen. Kein Wunder also, dass diese
Stücke so voller prallem, deftigem Leben immer noch Jugendliche in besonderer
Weise ansprechen.
Grund genug also für den WPK Theater an der
Wilhelm-Raabe-Schule sich nach dem „Sommernachtstraum“ des letzten Jahres
nunmehr der stets aktuellen Geschichte von Romeo und Julia zuzuwenden. Unter der
Leitung von Sascha Wiechmann, der seit Jahren das Theatergeschehen an der
Wilhelm-Raabe-Schule prägt , agierten die Schülerinnen und Schüler des Kurses
voller Spielfreude an zwei Abenden in der eigenen Aula. Die dritte Aufführung
beim Schultheatertreffen des Hamelner Theater bot Gelegenheit für die jungen
Künstler, auch einmal die Situation auf einer richtig großen Bühne kennen zu
lernen.
Mit sauber gelernten Texten, hoher Konzentration, großem
Engagement, vor allem aber mit viel Lust am Spiel gelang es den Schülerinnen
und Schülern dieses Kurses, die schauerlich-schöne Geschichte um Leben, Liebe
und Tod für die Zuschauer neu entstehen zu lassen. Man darf gespannt sein, was
die Wilhelm-Raabe-Schule im nächsten Jahr anzubieten hat. Vielleicht etwas von
William Shakespeare?
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