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Schulprogramm
der
Wilhelm-Raabe-Schule
(Realschule),
Hameln
Inhalt
1. Leitbild
2. Bestandsaufnahme
2.1. Schulische Bildung
2.2. Stärkung der Persönlichkeit
2.3. Einbeziehung der Lebenswirklichkeit
3. Analyse Stärken-Schwäche 3.1. Stärken:
3.2. Schwächen: 4. Ziele und Arbeitsvorhaben
4.1. Maßnahmen im Qualitätsbereich Lernen und Lehren
4.2. Qualitätsbereich Schulkultur
4.2.1. Erziehungsgemeinschaft: Eltern mit „ins Boot“ holen
4.2.2. Identifikation mit der Schule
1.
Leitbild
Die Wilhelm–Raabe–Realschule will
durch ganzheitliche Erziehung
ihren Schülerinnen und Schülern
Orientierung in unserer Welt ermöglichen und
sie zu konstruktiver und kritischer Teilhabe
an unserer Gesellschaft befähigen.
Leistungsbereitschaft,
respektvolles Miteinander,
Weltoffenheit und Professionalität
bilden den Orientierungsrahmen
der gemeinsamen Arbeit.
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2.
Bestandsaufnahme
Die Wilhelm-Raabe-Schule ist eine traditionelle
Realschule, die in der Stadt Hameln seit vielen Jahrzehnten das Bild einer
Schule des mittleren Bildungswesens entscheidend geprägt hat.
Sie hat ein Umfeld, das sich in den zurück liegenden
Jahrzehnten nachhaltig gewandelt hat. Dies betrifft allgemeine gesellschaftliche
Veränderungsprozesse. Dies betrifft vor allem aber unsere Schülerinnen und
Schüler, ihre Familien, ihre Herkunft, ihre Religion und ihre sozialen
Lebensumstände. Die Wilhelm-Raabe-Schule verpflichtet sich, sich dieser Umstände
anzunehmen und für die unterschiedlichen Begabungen, Religionen, kulturellen
Identitäten einen Raum der Begegnung zu schaffen, in dem jeder die Möglichkeit
der Entwicklung hat, die unserem Leitbild entspricht:
Ø
Orientierung in unserer Welt
Ø
konstruktive und kritische Teilhabe an unserer Gesellschaft
Ø
Leistungsbereitschaft
Ø
respektvolles Miteinander
Ø
Weltoffenheit
Die Wilhelm-Raabe-Schule verfolgt demnach das Ziel einer
ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung. Dazu gehören nach unserem Verständnis
drei Bereiche:
Zentraler Baustein des schulischen Geschehens ist die
Vermittlung von Kompetenzen, von Kenntnissen und Fähigkeiten in der Form von
Unterricht in Klassen, Kursen und Arbeitsgemeinschaften. Inhalte und Verfahren
sind dabei im Wesentlichen durch gesetzliche Bestimmungen geregelt.
Der Unterricht orientiert sich an den vorgegebenen
Kompetenzen und Kompetenzbereichen. Die jeweiligen Fachkonferenzen präzisieren
die curricularen Vorgaben und legen schulinterne Bildungsstandards fest. Sie
stellen sicher, dass bzw. in welchem Maße die Zielvorgaben eingehalten werden,
indem gemeinsame Lernkontrollen festgelegt und ausgewertet werden. Gemeinsame
Aufgabe aller Fachkonferenzen ist es, mit den jeweiligen fachspezifischen
Inhalten, Verfahren und Methoden die Schülerinnen und Schüler an selbstständiges
und gemeinsames Lernen heranzuführen.
Neben den klassischen Unterrichtsfächern hat die
Wilhelm-Raabe-Schule Schwerpunkte im Bereich der Berufsorientierung und im
musisch-kulturellen Bereich und im Bereich des sozialen Lernens gewählt. Sie ist
darüber hinaus bestrebt, Ansätze zu einer praxisorientierten technischen
Ausbildung der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln, obwohl gerade hier der
Mangel an entsprechenden Lehrkräften enge Grenzen setzt.
Wahlpflichtkurse und Arbeitsgemeinschaften ergänzen das
unterrichtliche Angebot. Dem Profil der Wilhelm-Raabe-Schule entsprechend
stellen dabei die Themen „Musik und Theater“, „Informatik“ und „Sport" einen
besonderen Schwerpunkt dar. Kurse, die an die Fächer Deutsch, Englisch und
Mathematik angelehnt sind, vertiefen und wiederholen fachspezifische
Sachverhalte und unterstützen damit den Einstieg unserer Absolventen in die
diversen Zweige des Bildungssystems der Sekundarstufe II.
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Eine Persönlichkeit, die bewusst mit ihren Stärken und
Schwächen umgeht und die ihr Handeln an reflektierten Wertvorstellungen
ausrichtet, ist sowohl das Ziel jeglicher Form von Bildung als auch
Voraussetzung sinnvollen, erfolgsorientierten Lernens. Die Wilhelm-Raabe-Schule
ist sich der engen Verflechtung von Persönlichkeitsbildung und schulischem
Lernen bewusst und bestrebt, auch auf Handlungsfeldern außerhalb der
traditionellen, in Stundentafeln festgeschriebenen Fachbereiche
persönlichkeitsbildend zu wirken.
Die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes oder
Jugendlichen wird von einer großen Zahl von Einflüssen geprägt. Schule kann nur
Teilbereiche dieses Geflechts unterschiedlichster Bedingungsvariablen
erreichen. Sie muss sich dennoch bewusst sein, eine der drei bedeutsamen
Sozialisationsinstanzen – Elternhaus – Freunde – Schule – zu sein.
Die Art, wie der Umgang zwischen Lehrenden und Lernenden
gestaltet wird, die gegenseitige Beeinflussung von Schülerinnen und Schülern in
einer Gruppe oder Klasse trägt sicherlich erheblich dazu bei, Persönlichkeit im
Sinne der vorab skizzierten Zielsetzung positiv zu beeinflussen. Das Kollegium
der Wilhelm-Raabe-Schule hat gerade aus diesem Grunde 2007 gemeinsam an der
Ausbildung „LION`S QUEST – Baustein A“ teilgenommen, um durch die Anwendung der
darin enthaltenen Verfahren und Prinzipien positiv auf den Prozess des
Erwachsen-Werdens einzuwirken. Das Konzept wurde zunächst in den Eingangsklassen
umgesetzt. Ab Februar 2010 soll in allen Klassen mit den bis dahin vorliegenden
angepassten Materialien gearbeitet werden.
Die Wilhelm-Raabe-Schule blickt auf eine sehr erfolgreiche
Tradition als „Musikschule“ zurück. Dieser Ansatz, der sich in der Realität so
darstellt, dass pro Jahrgang eine besondere Musikklasse gebildet wird, in der
den Schülerinnen und Schülern zum einen durchgängig Musikunterricht erteilt
wird, die andererseits aber auch in ein schlüssiges Konzept von Chor- und
Orchesterarbeit eingebettet ist, hat über Jahrzehnte hinweg das Bild der
Wilhelm-Raabe-Schule geprägt. Wir verfolgen diesen Ansatz weiter, denn die
lernfördernden und persönlichkeitsbildenden Auswirkungen der Beschäftigung mit
Musik sind heute durch wissenschaftliche Forschungen belegt.
Für unsere Schule bedeutet dies, den Ansatz einer Schule
mit verstärktem Musikunterricht beizubehalten und zu entwickeln. Weitere Ziele
sind dabei, der Musik, dem Theater und der Literatur in Unterricht, Wahlkursen
und Arbeitsgemeinschaften einen festen Standort zu bieten. Nicht nur die
Beschäftigung mit der Kultur, sondern die Gestaltung von Kultur in ihren
vielfältigen Formen – Konzerte, Aufführungen – werden durch gemeinsames Handeln
von Lehrkräften, Eltern- und Schülerschaft angestrebt.
Wir bekennen uns in gleichem Maße zu der Bedeutung des
Sportes zur Herausbildung positiver Persönlichkeitsmomente bei Jugendlichen. Die
Wilhelm-Raabe-Schule verfügt über ein unzureichendes Angebot an Sportstätten.
Sie geht mit diesem Mangel kreativ um und hat durch Kooperationspartner (Life-Sports,
Sport-Box, Ruderverein) die Möglichkeit, Sportunterricht attraktiv zu gestalten.
Schließlich bildet die Schulung der sozialen Kompetenz eine
weitere Säule unseres Anspruchs, die Persönlichkeitsentwicklung unserer
Schülerinnen und Schüler zu fördern. Als herausragender Bausteine ist hier zum
einen die schon traditionelle „Senioren-Arbeitsgemeinschaft“ zu nennen, in der
über die Jahrgänge 7-10 hinweg Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten
wird, unter Anleitung den Umgang mit und die Betreuung von älteren Menschen
kennenzulernen, zu trainieren und über einen längeren Zeitraum durchzuhalten.
Zum anderen bilden zwei geschulte Lehrkräfte in einer Arbeitsgemeinschaft
„Konfliktschlichtung“ interessierte und geeignete Schülerinnen und Schüler zu
„Konfliktlotsen“ aus, die Konflikte zwischen Schülern selbstständig erkennen,
auffangen, schlichten und ggf. lösen.
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Einbeziehung der Lebenswirklichkeit und der Erfahrungen der
Schülerinnen und Schüler sind Vorgehensweisen, um Eigeninitiative,
Eigentätigkeit und Eigenverantwortung anzuregen und zu fördern.
Die Wilhelm-Raabe-Schule muss, wenn sie den Erziehungs- und
Bildungsauftrag ernst nimmt, Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zum Erwerb
von Qualifikationen geben, die helfen gegenwärtige und zukünftige
Lebenssituationen zu bewältigen.
Im Leitbild der Wilhelm-Raabe-Schule beanspruchen wir,
unseren Schülerinnen und Schülern Orientierung in unserer Welt zu vermitteln und
sie zur Teilhabe an unserer Gesellschaft zu befähigen. Dies setzt voraus, dass
Schule die Realität dieser Welt und dieser Gesellschaft konkret und praktisch
handelnd in den Unterricht integriert und in dem dieser nicht nur ein
künstlicher Schonraum ist, in dem die meisten Lernsituationen ihren fiktiven „als-ob“
–Charakter nicht verleugnen können.
In diesem Sinne sind die Kooperationen mit den
verschiedensten Firmen und öffentlichen Einrichtungen der Stadt und der Region
zu nennen. Durch Informationsveranstaltungen und Fachleute, die personell und
sächlich unseren Unterricht unterstützen, durch Bewerbertraining, durch
Gelegenheiten zur Betriebserkundung und vor allem durch Praktikumsplätze
eröffnen sie für Schülerinnen und Schüler Wege in das Berufsleben und
erleichtern die notwendige Berufsorientierung.
Andere Formen der Zusammenarbeit haben weniger den Einstieg
in das konkrete Berufsleben als vielmehr die Förderung von Fertigkeiten und
Fähigkeiten im Auge, die oftmals im Schulalltag zu kurz kommen. Dazu gehören z.B.
der Bereich „Sport“ – hier gibt es Kooperationen mit Sportvereinen und
Fitness-Studios – , der musische Bereich – hier arbeitet die
Wilhelm–Raabe–Schule mit der Musikschule, dem Theater und dem Museum zusammen –
und der soziale Bereich, in dem unter der Obhut der örtlichen „Paritäten“
Schülerinnen und Schüler seit Jahren aktiv in der Seniorenbetreuung mitarbeiten
und dabei wichtige soziale Arbeit nach außen leisten und zugleich wichtige
soziale Erfahrungen für sich selbst machen. Dieser seit Jahrzehnten bewährte
Ansatz wird seit 2008 durch eine Kooperation mit dem Kindergarten der
Augustinus-Gemeinde ergänzt.
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(nur für
interne Zwecke der Schule)
Ziel
Die
Motivation zu lernen, die Leistungsbereitschaft und das Arbeitsverhalten der
Schülerinnen und Schüler sollen gestärkt werden.
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Maßnahme 1:
Methodenkompetenz
Entwicklung von
Methodenkompetenz auf unterrichtlicher Ebene bei Lehrerinnen und Lehrern sowie
Schülerinnen und Schülern und Entwicklung eines einheitlichen
Methodenverständnisses, unterschieden nach
·
Sozialformen (Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit)
·
Methodenkompetenz der Lehrenden
·
Methodenkompetenz der Lernenden
Woran messen wir den Erfolg?
Unser Ziel ist erreicht, wenn eine Steigerung von Umfang und Qualität der
Mitarbeit sowie eine Verbesserung bei den Ergebnissen der schriftlichen und
mündlichen Lernkontrollen beobachtbar ist.
Schritte
zur Umsetzung:
1.
Fortbildung zur Steigerung der Methodenkompetenz für das gesamte
Kollegium mit dem Ziel, dass am Ende der Fortbildung für die Fächer Deutsch,
Mathematik, Englisch eine Unterrichtseinheit mit den Erkenntnissen der
Fortbildung kollegial erarbeitet worden ist.
V(erantwortlich): Schulleitung/Schulvorstand; Arbeitsgruppe
Termin: August 2010 – Präsenztage am Ende der Sommerferien (Montag – Mittwoch)
2.
Erarbeitung einer (weiteren) Unterrichtseinheit auf der Grundlage der
Fortbildung für jedes Fach.
V.: Fachdienstbesprechungen
3.
Gegenseitige Hospitationen zwischen Lehrkräften der 5. Klassen in
Grundschulen und Lehrkräften der 4. Klassen bei uns.
V: zukünftige Klassenleitungen 5
Termin: Juni 2010
4.
Auf einer Dienstbesprechung wird eine AG gebildet, die das bestehende
Methodenkonzept überarbeitet und konzentriert auf Fach übergreifende Methoden,
die zu einem festen Bestandteil des Unterrichts werden sollen.
V.: Schulleitung
Termin: Dienstbesprechung am 12.01.2010
5.
Der Vorschlag für ein überarbeitetes Methodenkonzept wird auf einer
Dienstbesprechung diskutiert und eine Fortbildung zu einzelnen Elementen des
Methodenkonzepts vereinbart.
V.: Schulleitung / Arbeitsgemeinschaft
Termin: Dienstbesprechung am 13.04.2010
Maßnahme 2:
Förderkonzept
Mit Hilfe geeigneter Maßnahmen sollen Schülerinnen und
Schüler vorhandene Defizite im Lern- und Arbeitsverhalten sowie in den
Kompetenzbereichen der einzelnen Fächer aufarbeiten.
Woran messen wir den Erfolg?
Unser Ziel ist erreicht, wenn eine Steigerung von Umfang und Qualität der
Mitarbeit sowie eine Verbesserung bei den Ergebnissen der schriftlichen und
mündlichen Lernkontrollen beobachtbar ist.
Konzept:
Es werden im Anschluss an die tägliche Unterrichtszeit
durch Tutoren betreute Förderstunden angeboten. In diesen Stunden besteht die
Möglichkeit der gemeinsamen Bearbeitung von Hausaufgaben.
In der Zusammenarbeit mit anderen ergeben sich
Möglichkeiten zur Aufarbeitung von fachlichen und arbeitstechnischen Defiziten.
Im Rahmen dieser Maßnahme wird allen Schülerinnen und
Schülern die Möglichkeit geboten, bei der Vermittlung von Lerninhalten an
Mitschüler ihre soziale Kompetenz zu steigern.
Die Maßnahme soll an drei Wochentagen stattfinden.
Die Maßnahme zielt auf Schülerinnen und Schüler der fünften
und sechsten Klassen. Es ist zu prüfen, ob eine Ausweitung auf den siebten
Jahrgang stattfinden kann.
Zugleich soll den eingesetzten Tutoren aus den Jahrgängen 9
und 10 die Gelegenheit geboten werden, im Rahmen dieser Maßnahme ihre eigenen
sozialen und fachlichen Kompetenzen zu verbessern.
Schritte
zur Umsetzung:
1.
Erläuterung des Konzepts bei den infrage kommenden Tutoren.
V(erantwortlich): Klassenleitungen des neunten Jahrgangs
2.
Bewerbung der Tutoren.
V.: Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs
3.
Auswahl der Tutoren. Zwei Tutoren pro Kurs.
V.: Klassenleitungen des neunten Jahrgangs
4.
Erstellung eines Organisationsplans durch die Schulleitung. Einweisung in
Rechte und Pflichten eines Tutors. Vorstellung der Räumlichkeiten und der
Sachmittel.
V.: Schulleitung und Tutorenbetreuer.
5.
Zeitgleich mit 1. Information der zu fördernden Jahrgänge und deren
Eltern.
V.: Klassenleitungen 5. und 6. – ggf. auch 7. –
V.: Schulleitung, Rundschreiben
6.
schriftliche Anmeldung der Schülerinnen und Schüler
V.: Eltern
7.
Durchführung der Maßnahme
V.: Tutoren, Tutorenbetreuung
8.
Bereitstellung sach- und altersbezogenen Übungs- und Arbeitsmaterials aus
den einzelnen Fachbereichen.
V(erantwortlich): Schulleitung und Fachbereichsleiter/innen
Termin: Vorlagen bis 20.04.2010
Das Tutorenprogramm ist eine
laufende Maßnahme, die durch Schulleitung und beteiligte Lehrerinnen und Lehrer
ständig begleitet und fortentwickelt wird.
Erweiterung
des Förderkonzepts:
Ebenfalls angestrebt wird eine vertiefende Qualifizierung leistungsstärkerer
Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgänge mit dem Ziel, dass sich eine
größere Anzahl von Schülerinnen und Schülern erfolgreich im Sekundarbereich II
behaupten kann.
Schritte
zur Umsetzung:
1.
Profilbildung in den WPKs der Jahrgänge 8-10 entsprechend dem aktuellen
Erlass mit dem Schwerpunkt auf Maßnahmen, die dem o.a. Ziel besonders dienlich
sind.
(Nähere
Angaben enthält das bisherige Förderkonzept.)
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Ziel
Eltern und Lehrer leisten gemeinsame Erziehungsarbeit.
Dafür wollen wir möglichst alle Eltern gewinnen, sich für die schulischen
Belange ihrer Kinder zu interessieren und diese zu unterstützen.
Darunter verstehen wir, den Lernerfolg, die Arbeitshaltung,
das Sozialverhalten und die Identifizierung mit der Schule zu verstärken.
Woran
messen wir den Erfolg?
Stärkere
Beteiligung der Eltern an den Elternabenden
Wahrnehmung von Terminen bei Elternsprechtagen durch die Eltern
Maßnahme 1:
Herstellung der Kommunikation mit Eltern
Schritte
zur Umsetzung:
1.
Ein Arbeitskreis unter Leitung von Herrn Wiechmann zur Verbesserung der
Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule wird gebildet. Bei der
Zusammensetzung des Arbeitskreises wird darauf geachtet, dass verschiedene
Sprachen vertreten sind.
V.: Schulleitung / SV
2.
Der AK formuliert Briefe, in denen er die Eltern unserer Schüler mit
Migrationshintergrund dazu einlädt, sich an der Elternarbeit in der
Wilhelm–Raabe–Schule zu beteiligen und ihnen vor Augen führt, wie wichtig und
erwünscht ihre Mitarbeit ist.
Termin: Schulvorstand am 01.12.2009
Maßnahme 2:
Anregung der ehrenamtlichen Mitarbeit
Schritte
zur Umsetzung:
1.
Erstellung eines Elternbriefes, in dem die Eltern zur Mitarbeit an
konkreten Projekten oder Aufgaben an der Wilhelm–Raabe–Schule eingeladen werden.
Mögliche Betätigungsfelder:
a.
Schülerbücherei (V.: Schüler)
b. Computerraum
c.
Hausaufgabenbetreuung (V.: Tutoren)
d. Diverse AGs
im Rahmen von Kooperation und Honorarverträgen
V.: Wiechmann
2.
Vorstellung des Konzeptes auf Elternabenden.
V.: Klassenleitungen
Termin: im Verlauf des 2. Halbjahrs
3.
Vorstellung des Konzeptes auf der Homepage.
V.: Lindner
Termin: laufend nach Vorlage der entsprechenden Texte
4.
Auswertung der weiteren Angebote der Eltern.
V.: Schulvorstand
5.
Koordinierung des Einsatzes durch Schulvorstand
V.: Schulleitung
Maßnahme 3:
Verpflichtende Einführung eines Mitteilungsbuches/-heftes
Schritte
zur Umsetzung:
1.
Alle Schülerinnen und Schüler – ggf. zunächst nur die unteren Jahrgänge
– schaffen ein Mitteilungsbuch an;
Zentrale Beschaffung durch die Schule und Finanzierung über Kopiergeld;
V.: Klassenlehrer
Termin: mit Beginn des Schuljahres 2010/11
2.
In dieses Mitteilungsbuch schreiben Klassen wie Fachlehrer sowohl Lob als
auch Tadel ein.
3.
Die Eltern unterschreiben die Mitteilung der Lehrer nach Kenntnisnahme.
4.
Auch die Eltern können so Mitteilungen an den Lehrer machen!
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Ziel:
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren sich mit der
Schule und dem Schulleben.
Evaluation:
Im Rahmen der nächsten umfassenden internen Evaluation
(Fragebogen)
Maßnahme 1:
Gestaltung des Schulgebäudes in den Fluren sowie den Klassen- und Fachräumen.
Schritte
zur Umsetzung:
1.
Gestaltung der Schaukästen in den Fluren durch Vorstellung der aktuellen
Projekte Seniorenbetreuung, Sport und Konfliktschlichtung.
Verantwortlich: Die jeweiligen Projektleiter (Moeck, Dornfeld, Nauber,
Hauptschule, Gerlach) / Schulleiter
2.
Bilder des Kollegiums, sowohl in der Schule (in einer Vitrine), als auch
im Internet.
Verantwortlich: Herr Lindner als Webmaster in Zusammenarbeit mit einem
Photographen. / Schulleiter
3.
Veränderung der „Verbotsschilder“ in den Eingangsbereichen.
Die Regeln sollen in positiver Form formuliert werden.
V.: Lions Quest-Gruppe und Schülersprecher / Schulleiter
4.
Gestaltung des Flures der Naturwissenschaften
Verantwortlich: Fachschaften der Naturwissenschaften (Physik, Chemie und
Biologie) /Schulleiter
5.
Gestaltung des unteren mittleren Flures
V.: Die Konfliktschlichter, das Team der Schülerbibliothek und die
Beratungslehrerin
6.
Gestaltung des Flures vor dem Musikraum
Gestaltung Fachschaft Musik (Frau Lindemeier) /Schulleiter
7.
Gestaltung der restlichen Flure:
Verantwortlich: Kunstlehrer /Schulleiter
Termin für Punkte 3-7: Vorlagen konkreter Planungen und erste Umsetzungen bis
Ostern
Maßnahme 2:
Erfolgserlebnisse auch für Schülerinnen und Schüler außerhalb der Musikklassen.
Schritte
zur Umsetzung:
1.
Würdigung und Anerkennung von Arbeiten und Aktivitäten von
Schülerinnen und Schülern: Würdigung auf einer gemeinsamen Veranstaltung
durch den Schulleiter in der letzten Stunde vor den Frühjahrs-, Sommer-, Herbst-
und Weihnachtsferien. Dabei Aufteilung in die Gruppen 5-7 und 8-10, um
praktische Durchführung in der Aula und angemessene Gestaltungsformen zu
ermöglichen.
Zum Beispiel Seniorenbetreuung, Sport, Konfliktschlichtung, besondere Leistungen
(z.B. Jahrgangsbeste).
Verantwortlich: Schulleitung. Die Informationen werden durch die
Klassenleitungen oder durch die jeweiligen zugehörigen Projektleitungen
übermittelt. Jede Klasse soll eine positive Rückmeldung erhalten.
Termine: Namensnennungen entsprechender Schülerinnen und Schüler bis spätestens
zu den Zeugniskonferenzen
2.
Öffentlichkeitsarbeit mit der Dewezet / Radio Aktiv / Sonntagsjournal
Verantwortlich: AG Moeck / Nauber / Schulleitung Zu bestimmten
Veranstaltungen wird eine Pressemitteilung erstellt.
Maßnahme
3:Identifikation mit dem Schulleben.
Schritte
zur Umsetzung:
1.
Wilhelm-Raabe-Geburtstagsfest (Schul- und Begrüßungsfest zu Beginn
eines Schuljahres um den Termin 8. Sept.)
V.: Lindner / Klassenleitungen
Termin: Dienstbesprechung am 09.03.2009
2.
Patenschaften von älteren Schülerinnen und Schülern für jüngere
Schülerinnen und Schüler.
Jeder Schülerin und jedem Schüler aus dem Jahrgang 5 wird eine Schülerin oder
ein Schüler aus dem Schuljahrgang 8 als Pate zur Seite gestellt.
V.: Klassenleitung des Jahrgangs 7/8
Termin: praktische Umsetzung ab Schuljahr 2010/11
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